Kinderschutz

Kinderschutz bei der Vereinigung Pestalozzi

Das grundsätzliche Selbstverständnis der Vereinigung Pestalozzi ist geprägt durch die Aussage von Johann Heinrich Pestalozzi, die besagt: „Menschlichkeit beginnt mit der Anerkennung der Menschenwürde in jedem Kind, einerlei in welchen gesellschaftlichen Verhältnissen es lebt.“ Diese Aussage ist handlungsleitend für unsere Mitarbeiter_innen im Umgang mit den bei uns betreuten Kindern und Jugendlichen in jeglicher Form der Betreuung. Als unmittelbare Folge dieses Leitsatzes ergibt sich der Auftrag, den Anspruch der Kinder und Jugendlichen auf Sicherheit und Hilfe, jederzeit umzusetzen.

Zu Recht erwarten die von uns betreuten Kinder und Jugendlichen, sowie deren Ursprungsfamilien, einen förderlichen und schützenden Rahmen, in dem Fehlverhalten, Grenzverletzungen, Gewalt und Machtmissbrauch keinen Platz haben. Pädagog_innen sind Menschen, die auch Fehler machen. Wir bieten unseren Mitarbeiter_innen eine Fehlerkultur, welche auch in unserem Leitbild verankert ist. Das nun vorliegende Schutzkonzept für unsere Einrichtungen ist zu verstehen als Teil eines kontinuierlichen trägerinternen Qualitätsentwicklungsprozesses, der die Grundlagen und Grundfragen des pädagogischen Handelns berührt, die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit dem jeweils eigenen Menschenbild und der ethischen Grundhaltung impliziert. Es fordert dazu auf, die Fehlerkultur, die Kommunikation, die Bereitschaft zu „echter“ Partizipation aller Beteiligten kritisch zu hinterfragen und gemeinsame Antworten zu finden.

Hier finden Sie das Kinderschutzkonzept der Vereinigung Pestalozzi: MP 2.5.0_K_Kinderschutz_Version 01-07.2016