StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt

StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt ist ein Nachbarschaftsprojekt, das sich für die Enttabuisierung von Gewalt in Partnerschaften einsetzt. Das Projekt wurde vor 10 Jahren von Prof. Dr. Sabine Stövesand von der HAW (Hochschule für Angewandte Wissenschaften) konzeptionell entwickelt und arbeitet seit August 2019 unter dem Dach der Vereinigung Pestalozzi.
Aufgrund der derzeitigen Kontaktbeschränkungen und der geschlossenen sozialen Einrichtungen ist es für betroffene Frauen (Gewalt in Partnerschaften betrifft zu 90% Frauen) schwerer als sonst, sich Hilfe zu holen. Es gibt keine direkten Anlaufstellen, kein Austausch, niemand ist da, der bemerkt , dass etwas nicht stimmt Die Frauen sind isolierter, familiär stark eingebunden, sie sind schutzloser und haben kaum Freiräume und Möglichkeiten, um z.B. in Ruhe zu telefonieren.
U.a. hat der Regionalsender noa 4 die Osdorferin Rahima Habibjana und die StoP Koordinatorin Yvonne Kröger während der Corona Zeit bei ihren StoP Aktivitäten begleitet.

https://www.youtube.com/watch?v=llX52o9ffMQ

https://vodvmsusoaws-cf.rtl.de/proxy195/vms/world-5ece8aa343bc2c562b6e6d53-598082b12e58a50b2d302ab9-vod-progressive–fa861e21.ism/video.mp4

https://rtlnord-nachtblau-content.s3.amazonaws.com/videos/2020/202005/28/InitiativeStop%20web%20hori_01.mp4

StoP platziert derzeit Plakate mit der Telefonnummer des bundesweiteten Hilfetelefons an Alltagsorten im Stadtteil (an Bäumen, an Supermärkten, an Zäunen, in Hauseingängen, auf dem Spielplatz, im Park), an Orten, die die  Frauen auch in dieser außergewöhnlichen Zeit aufsuchen.