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Vier Erwachsene sitzen an einem Tisch

Fachkräfte in der Sozialen Arbeit begleiten tagtäglich Menschen, die Gewalt, Verlust, Vernachlässigung oder andere traumatische Erfahrungen gemacht haben. Dabei kann es passieren, dass die emotionale Last der Klient*innen unbewusst auf die Fachkraft übergeht.

Eine Belastung, die als sekundäre Traumatisierung bezeichnet wird. Sekundäre Traumatisierung zeigt sich oft schleichend: körperliche Symptome wie Schlafstörungen oder Anspannung, emotionale Reaktionen wie Traurigkeit oder Reizbarkeit, kognitive Belastungen wie Konzentrationsprobleme oder Grübeln und soziale Auswirkungen wie Rückzug oder Zynismus. Wer diese Warnsignale frühzeitig erkennt, kann wirksame Strategien entwickeln, um die eigene psychische und körperliche Gesundheit zu schützen.

In dieser praxisnahen Fortbildung zeigen wir, wie sich Fachkräfte schützen können, ohne ihre eigene Empathie zu verlieren. Gemeinsam reflektieren wir belastende Situationen aus dem beruflichen Alltag, erproben Methoden zur Selbstfürsorge und entwickeln persönliche Notfallstrategien, die sofort im Alltag anwendbar sind.

Sekundärtraumatisierung in der sozialen Arbeit


  • Termin:

    Donnerstag, 12.03.2026 von 9.00 bis 13.00 Uhr

  • Ort:

    VP Geschäftsstelle, Bahrenfelder Straße 242

  • Dozent:

    Peter Bremicker, Traumapädagoge und Transaktionsanalytiker


  • Preis für Externe:

    150 €