3. April 2020
von Heiko Hansen

Danke an die Unterstützer der Vereinigung Pestalozzi

Die Mitarbeiter*innen der Vereinigung Pestalozzi bedanken sich in diesen Zeiten ganz herzlich für eine unerwartete und tolle Unterstützung, die wir durch das Internetportal der Maskmaker und dessen Unterstützer erfahren haben. Nachdem wir unseren Bedarf für genähte Masken dort eingetragen haben, bekommen wir eine so tolle und rührende Unterstützung von der wir nicht geglaubt haben, dass es so etwas wirklich gibt. Täglich kommen hier im Moment Kartons aus dem ganzen Bundesgebiet an. In den Kartons befinden sich bunte, toll genähte Atemschutzmasken, die großartig sind und die unsere Mitarbeiter*innen in den nächsten Wochen und Monaten wahnsinnig gut für ihre Arbeit in der Jugendhilfe und der ambulanten Sozialpsychiatrie gebrauchen können und benutzen werden. So macht das Tragen von Masken Spaß. Wir bedanken uns auch bei allen anonymen Spendern. Das ist wirklich großartig – vielen, vielen Dank.

31. Januar 2020
von Heiko Hansen

Neustart vom Jugendzentrum Rissen in der Sülldorfer Landstrasse 333

JuZ Rissen – es geht endlich wieder los!

Das Jugendzentrum Rissen öffnet am 11.02.2020 mit einem neuen Leitungsteam der Vereinigung Pestalozzi gGmbH wieder seine Türen und erstrahlt hierbei im neuen Glanz. Nach rund einem Jahr Sanierungsarbeiten, finanziert aus Landesmitteln, ist das nun gelbe Haus fertig und lockt mit zahlreichen kostenlosen Angeboten für Kinder und Jugendliche von 9 bis 17 Jahren. Im offenen Treff kann u.a. Musik gehört, gebastelt, gemalt, Billard, Kicker, Dart oder Tischtennis gespielt werden. Auf dem Außengelände besteht die Möglichkeit Badminton, Fuß – oder Volleyball zu spielen. Das Team vom JuZ unterstützt aber natürlich auch bei Problemen in der Schule, am Arbeitsplatz, mit Behörden, in der Familie, im Freundeskreis oder hilft bei den Hausaufgaben.
Was aus dem Nebengebäude wird, soll mithilfe eines Jugendbeteiligungsverfahrens ermittelt werden. Denn die Wünsche und Anliegen der Kinder und Jugendlichen aus Rissen und Umgebung stehen für das JuZ Team im Mittelpunkt ihrer Arbeit.
Weitere Projekte sind ebenfalls bereits in Planung. Darunter auch eine offizielle Einweihungsfeier für das gelbe Haus im Frühjahr 2020. Bereits ab dem 11.02. ist das JuZ Rissen vorerst von Dienstag bis Donnerstag von 15 bis 20 Uhr geöffnet.
Den aktuellen Plan finden Sie auch unter:
www.vereinigung-pestalozzi.de/jugendzentrum-juz-rissen/
Das JuZ Team freut sich auf zahlreiche Besucher.

29. März 2019
von Heiko Hansen

Vereinigung Pestalozzi übernimmt für eine Übergangsphase die Leitung des Jugendzentrum Rissen

Das JuZ Rissen macht einen Neustart. Bis zur Neuausschreibung bietet die Vereinigung Pestalozzi im Auftrag des Jugendamtes Altona kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche an.
Auch wenn aufgrund eines Einbruches die Räume im blauen Haus derzeit noch nicht genutzt werden können, sind sich alle einig: gemeinsam Spaß haben geht trotzdem.
Für die Übergangszeit werden die Angebote an anderen Orten in Rissen stattfinden. Auch während der bereits lang geplanten Sanierungsarbeiten des Hauses, wird auf alternative Räume im Stadtteil zurückgegriffen. Der ASB Seniorentreff in der Wedeler Landstraße 36 und der Sportverein Rissen im Marschweg 85, stellen dankenswerterweise Räume für die offene Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung.
Die derzeitige Leitung hofft auf viele Ideen und Anregungen der Kinder und Jugendlichen aus dem Viertel. „Zusammen können wir bestimmt ein vielseitiges Programm entwickeln.“ Das Jugendzentrum will vor allem 9 bis 16 Jährige ansprechen.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: thule.moeller@vereinigung-pestalozzi.de

25. März 2019
von Heiko Hansen

Hamburger Spendenparlament unterstützt Kinder aus psychisch belasteten Familien

In der letzten Sitzung des Hamburger Spendenparlaments stellte die Vereinigung Pestalozzi das Projekt „Hummel Hummel KiDS“, eine Kindergruppe- für Kinder seelisch belasteter Eltern, den Parlamentariern vor.
An den fünf Standorten der ambulanten Hilfen, die die Vereinigung Pestalozzi in Hamburg vorhält,  ist besonders der Unterstützungsbedarf der Kinder aus Familien, in denen die Eltern eine psychische Belastung oder Erkrankung aufweisen, deutlich geworden. Hintergrund ist, dass die Forschung davon ausgeht, dass ein Drittel der Bevölkerung im Laufe des Lebens eine psychische Erkrankung entwickelt. Wie hoch die Anzahl derer ist, die Eltern sind, ist nicht gesichert. Schätzungen aus dem Jahr 2008 gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 3 Millionen Kinder mindestens einen erkrankten Elternteil haben. Diese Kinder sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt selber im Laufe ihres Lebens eine psychische Erkrankung zu entwickeln und müssen in ihrer Entwicklung durch die Erkrankung der Eltern Einschränkungen hinnehmen.
Die Vereinigung Pestalozzi hat sich dem Thema angenommen und möchte an allen Standorten, an denen ambulante Hilfen angeboten werden, Kindergruppen aufbauen. Ziel dieser Gruppen ist es unter anderem, die Kinder in ihren gesunden Kräften zu stärken und damit präventiv seelischen Erkrankungen oder Beeinträchtigungen bei ihnen vorzubeugen.
An zwei Standorten in Osdorf und in Meiendorf/ Oldenfelde laufen solche Gruppenangebote seit ein paar Jahren bereits erfolgreich.
Die Finanzierung dieser Gruppenarbeit versteht der Staat jedoch nicht als seine Regelaufgabe und so ist die Finanzierung über Spenden angewiesen. Für den Standort Billstedt stellte die Vereinigung Pestalozzi daher einen Antrag beim Hamburger Spendenparlament.
Die Parlamentarier hörten dem Vortrag aufmerksam zu und stimmten einstimmig über den Antrag ab. Die Vereinigung Pestalozzi freut sich, dass sie mit dem Projekt überzeugen konnte und die Finanzierung der Kindergruppe „Hummel Hummel KiDS“ für die Jahre 2019 und 2020 gesichert ist.
An dieser Stelle bedankt sich das Team der Vereinigung Pestalozzi beim Hamburger Spendenparlament und bei allen anderen Förderern, ohne deren finanzielle Unterstützung viele Angebote für Kinder und Jugendliche nicht  hätten umgesetzt werden können. https://vereinigung-pestalozzi.de/ueber-uns/unterstuetzer/

 

20. Dezember 2018
von Heiko Hansen

VP wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Das gesamte Team der Vereinigung Pestalozzi wünscht all seinen Freund*innen, Klient*innen, Gästen und Unterstützer*innen besinnliche Festtage und ein glückliches Neues Jahr.
Wir freuen uns auf 2019 mit Euch/Ihnen.

5. Dezember 2018
von Heiko Hansen

Verabschiedung in den Ruhestand

Im Rahmen einer Feierstunde am 30. November 2018 wurde Manfred Schlemm, langjähriger Geschäftsführer der Vereinigung Pestalozzi, mit wertschätzenden Reden und unterhaltsamen Präsentationen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Auch Jörn Nodorp, seit 1. Dezember 2018 neuer Geschäftsführer der Vereinigung Pestalozzi, dankte seinem Vorgänger stellvertretend für das Team für mehr als 26 Jahre Einsatz und Engagement.
Zusammen mit Jessica Kracht, seit 1. Dezember 2018 zuständig für die pädagogische Leitung, wurde dem Ruheständler ein Abschiedsgeschenk der besonderen Art überreicht. Ein Schlagzeug.
Nach einer kleinen musikalischen Einlage ließ es sich auch Manfred Schlemm nicht nehmen, einige Abschiedsworte an das Publikum zu richten. Dabei bewertete er seine Jahre bei der VP als bereichernd, sinnstiftend und lehrreich. Mit dem Austausch vieler Erlebnisse, mit vielen Wünschen und einem köstlichem Buffet endete ein schöner Nachmittag.
Das Team der Vereinigung Pestalozzi wünscht Manfred Schlemm für seinen neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

19. September 2018
von Heiko Hansen

„ZERO“ die FASD-Ausstellung , die es in sich hatte

Vom 12. bis 14. September gastierte die interaktive Ausstellung „Zero!“ im Bürgerhaus Bornheide. Rund 170 Besucher*innen konnten sich dabei umfas­send über Schwangerschaft, Alkohol und FASD (Fetal Alcohol Spec­trum Disorders) – also alle Schädigungen, die ausschließlich durch mütterli­chen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen – informieren.
Nahezu ein Viertel aller werdenden Mütter konsumiert Alkohol. Allein in Deutschland werden jedes Jahr bis zu 10.000 Kinder mit Alkoholschädigungen verschiedener Ausprägung geboren. Diese reichen von ausgeprägten Verhaltens- und Lernstörungen bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen, sowie irreparablen Schädigungen des Zentralen Nervensystems. FASD ist damit die häufigste nichtgenetische Ursache für geistige Behinderungen – und dabei zu hundert Prozent vermeidbar, wenn Frauen in der Schwangerschaft konsequent auf Alkohol verzichten.
Leider ist das Wissen darüber, welche Folgen Alkohol auf das un­geborene Kind haben kann, noch immer gering. Ziel der Ausstellung war es daher, Besucher*innen zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren.
In Zusammenarbeit der Netzwerke connect und lina-net – Schwangerschaft-Kind-Sucht (Sucht.Hamburg gGmbH) star­te­te die Ausstellung am Mittwoch mit einer Auftaktveranstaltung. Thule Möller von Vereinigung Pestalozzi und Koordinatorin von connect begrüßte die Fachkräfte, Irene Ehmke, Referentin bei Sucht.Hamburg, sowie Christiane Geng, Fachamtsleitung im Jugendamt – Altona hielten eine Begrüßungsrede. Anschließend gab Frau Dr. Stephanie Colling, Zentrum für Kindesentwicklung einen umfassenden Einblick in die Thematik FASD. Medial wurde die Ausstellungseröffnung vom NDR begleitet, welcher einen kurzen Beitrag für das Hamburg Journal erstellte.
Im Verlauf der drei Tage besuchten u.a. vier Schulklassen, eine Gruppe von ASD Mitarbeiter*innen, sowie die Gruppe der Stadtteilmütter die Ausstellung. Mitarbeiter*innen von Kompaß, Lukas, Sucht.Hamburg, SPZ und den Straßensozialarbeiter*innen begleiteten durch die Stationen und standen für Fragen zur Verfügung.
Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung füreinander war es möglich die Ausstellung nach Osdorf zu holen. Dafür an dieser Stelle noch einmal einen rechtherzlichen Dank.
Weitere Informationen zur Ausstellung: http://www.wenn-schwanger-dann-zero.de/

5. September 2018
von Heiko Hansen

Wir sind zuständig! – Erfolgreicher Fachtag bringt über 400 Experten zusammen

Im Zusammenschluss verschiedener Träger fand am 29.08.2018 der Fachtag „GemEinsam zuständig! Hinschauen und Handeln für Kinder und ihre psychisch erkrankten Eltern“ auf dem Campus des UKE statt. Die Veranstaltung war schon nach kurzer Zeit ausverkauft und die Organisatoren freuten sich über mehr als 400 Fachleute, die bei bestem Spätsommerwetter in Hamburg zusammenkamen.

Was es bedeutet, als Kind eines psychisch erkrankten Elternteils aufzuwachsen, beschrieb die Schirmherrin und selbst betroffene Prof. Dr. Gesine Schwan sehr anschaulich in ihrer Begrüßungsbotschaft, die via Video in den Hörsaal geschaltet wurde. Danach informierten und vernetzten sich die Teilnehmer aus verschiedensten Fachbereichen in Vorträgen und Workshops und diskutierten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die rege Beteiligung,“ sagt Irina Klotz von der Vereinigung Pestalozzi, eine der Mitorganisatorinnen des Fachtages. „Durch die Veranstaltung sind die Fachleute wieder ein Stück näher zusammen gerückt. Es konnten neue Impulse gesetzt und Ideen zur Verbesserung und Verstetigung der Hilfsangebote skizziert werden. Wir hoffen, dass sich in Zukunft noch mehr Menschen für das Thema zuständig fühlen.“

Mehr Informationen und die Rede von Frau Dr. Schwan finden Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=-vRqTMUxaC0&feature=youtu.be
Pressetext Fachtag GemEinsam zuständig-1

18. Mai 2018
von Heiko Hansen

Ausstellung ZERO im September in Osdorf

Die Vereinigung Pestalozzi freut sich, dass sie mit den Kooperationsnetzwerken connect – Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien und lina-net – Schwangerschaft-Kind-Sucht für drei Tage im September die Ausstellung ZERO zum Thema FASD nach Hamburg Osdorf holen wird.
FASD – eine hundert Prozent vermeidbare Schädigung
Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) bezeichnen die vorgeburtlich entstandene Schädigung eines Kindes durch konsumierten Alkohol während der Schwangerschaft. Viele ahnen, dass die Kombination von Alkohol und Schwangerschaft keine gute ist. Trotzdem trinkt nahezu ein Viertel aller werdenden Mütter Alkohol. Nach heutiger Kenntnis gibt es während der Schwangerschaft keine gesundheitlich unbedenkliche Menge Alkohol. Jedes Jahr werden in Deutschland 2.000 – 10.000 Kinder mit Alkoholschädigungen verschiedener Ausprägung geboren. Diese reichen von ausgeprägten Verhaltens- und Lernstörungen bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen, sowie irreparablen Schädigungen des Zentralen Nervensystems. FASD ist damit die häufigste nicht genetische Ursache für geistige Behinderungen – und dabei zu hundert Prozent vermeidbar, wenn Frauen in der Schwangerschaft konsequent auf Alkohol verzichten.

Die interaktive Ausstellung ist ein neues und einzigartiges Medium, um über die Schwangerschaft, das Phänomen FASD und die Auswirkungen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft zu informieren und zu sensibilisieren. Sie trägt auch zur Prävention bei, da sie sich an Schülerinnen und Schüler richtet, an junge Menschen, weit vor der Phase von Schwangerschaft und Familienplanung. Ein begehbares Kuppelzelt stellt symbolisch die Gebärmutter dar. Im Innenraum werden 40 Wochen Schwangerschaft aus der Perspektive des Kindes durch Sehen, Hören und Fühlen erlebbar. Die Außenhülle illustriert die Lebenswelt der Schwangeren. Zusätzlich gibt es Stationen, die mittels Bild-, Ton- und Filmaufnahmen tiefer in das Thema Schwangerschaft und Auswirkungen des Alkohols einsteigen lässt.
Die Ausstellung  ist für Jugendliche konzipiert und trägt zur Prävention bei, da sie sich an Schülerinnen und Schüler richtet, an junge Menschen, weit vor der Phase von Schwangerschaft und Familienplanung. Die Ausstellung ist jedoch auch für Erwachsene hochinteressant und informativ.
Wann: vom 12 bis 14 September, von 10 bis 16 Uhr
Wo: im Bürgerhaus Bornheide, Bornheide 76 (EG, rotes Haus)
Die Ausstellung ist kostenlos;  Fachkräfte aus dem connect- Netzwerk stehen für Fragen bereit. Nur für Gruppen/Schulklassen ab 15 Personen ist eine vorherige Anmeldung dringend notwendig.
Bei Fragen: koordination@sol-altona.net
Weitere Informationen finden sich unter dem folgenden Link:
http://www.wenn-schwanger-dann-zero.de/3f25d714-c75a-1ec1-ceb2-18833266dbc0