25. März 2019
von Heiko Hansen

Hamburger Spendenparlament unterstützt Kinder aus psychisch belasteten Familien

In der letzten Sitzung des Hamburger Spendenparlaments stellte die Vereinigung Pestalozzi das Projekt „Hummel Hummel KiDS“, eine Kindergruppe- für Kinder seelisch belasteter Eltern, den Parlamentariern vor.
An den fünf Standorten der ambulanten Hilfen, die die Vereinigung Pestalozzi in Hamburg vorhält,  ist besonders der Unterstützungsbedarf der Kinder aus Familien, in denen die Eltern eine psychische Belastung oder Erkrankung aufweisen, deutlich geworden. Hintergrund ist, dass die Forschung davon ausgeht, dass ein Drittel der Bevölkerung im Laufe des Lebens eine psychische Erkrankung entwickelt. Wie hoch die Anzahl derer ist, die Eltern sind, ist nicht gesichert. Schätzungen aus dem Jahr 2008 gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 3 Millionen Kinder mindestens einen erkrankten Elternteil haben. Diese Kinder sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt selber im Laufe ihres Lebens eine psychische Erkrankung zu entwickeln und müssen in ihrer Entwicklung durch die Erkrankung der Eltern Einschränkungen hinnehmen.
Die Vereinigung Pestalozzi hat sich dem Thema angenommen und möchte an allen Standorten, an denen ambulante Hilfen angeboten werden, Kindergruppen aufbauen. Ziel dieser Gruppen ist es unter anderem, die Kinder in ihren gesunden Kräften zu stärken und damit präventiv seelischen Erkrankungen oder Beeinträchtigungen bei ihnen vorzubeugen.
An zwei Standorten in Osdorf und in Meiendorf/ Oldenfelde laufen solche Gruppenangebote seit ein paar Jahren bereits erfolgreich.
Die Finanzierung dieser Gruppenarbeit versteht der Staat jedoch nicht als seine Regelaufgabe und so ist die Finanzierung über Spenden angewiesen. Für den Standort Billstedt stellte die Vereinigung Pestalozzi daher einen Antrag beim Hamburger Spendenparlament.
Die Parlamentarier hörten dem Vortrag aufmerksam zu und stimmten einstimmig über den Antrag ab. Die Vereinigung Pestalozzi freut sich, dass sie mit dem Projekt überzeugen konnte und die Finanzierung der Kindergruppe „Hummel Hummel KiDS“ für die Jahre 2019 und 2020 gesichert ist.
An dieser Stelle bedankt sich das Team der Vereinigung Pestalozzi beim Hamburger Spendenparlament und bei allen anderen Förderern, ohne deren finanzielle Unterstützung viele Angebote für Kinder und Jugendliche nicht  hätten umgesetzt werden können. https://vereinigung-pestalozzi.de/ueber-uns/unterstuetzer/

13. März 2019
von Heiko Hansen

Wir suchen möglichst ab sofort eine Pädagog*in in einer Familienanalogen Wohngruppe (FAW) nach 34 SGB VIII für 5 Kinder/Jugendliche in Hamburg –Lurup

Die Vereinigung Pestalozzi ist eine gemeinnützige GmbH, welche sich seit mehr als 70 Jahren in der Hamburger Kinder- und Jugendhilfe engagiert.
In der Ambulanten Hilfen zur Erziehung bietet die Vereinigung Pestalozzi im mehreren Hamburger Stadtteilen vielfältige, sozialräumlich orientierte Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit.
In der stationären Kinder- und Jugendhilfe betreibt die Vereinigung Pestalozzi 4 familienanaloge Wohngruppen ( § 34 SGB VIII) in Hamburg Lurup und Allermöhe. Jeweils zwei Wohngruppen liegen direkt nebeneinander in Doppelhaushälften bzw. Reihenhäusern. Hier leben die Kinder und Jugendliche mit den Betreuern familienähnlich in einem Haus. Der Fokus liegt auf der Herstellung und dem Erhalt einer verlässlichen Beziehungen in der Alltags- und Lebensgestaltung

Wir suchen möglichst ab sofort eine Pädagog*in in einer Familienanalogen Wohngruppe (FAW) nach 34 SGB VIII für 5 Kinder/Jugendliche in Hamburg –Lurup.

Tätigkeitsbeschreibung / Aufgaben
Gesucht wird ein*e Betreuer*in Teilzeit für 25-30 Stunden pro Woche in einer Familienanalogen Wohngruppe (FAW) nach §34 SGB VIII für  Kinder/Jugendliche in Hamburg – Lurup. Zurzeit leben in der FAW 5 Kinder, die dort ihr Zuhause gefunden haben.
Von der/dem Stelleninhaber*in wird erwartet, die Gruppenleiterin und das Team bei der pädagogischen Arbeit zu unterstützen und gemeinsam das Leben mit den Kindern in der Familienanalogen Wohngruppe und die vielfältigen Aufgaben des Alltags zu gestalten.

Anforderungen

  • Qualifikation als Sozialpädagog*in (BA, MA oder Dipl.), Dipl. Pädagog*in,
    • Heilerzieher*in/Heilpädagog*in, Heilerziehungspfleger*in oder
    • Erzieher*in
  • Bereitschaft mit den Kindern einen verlässlichen und strukturierten Alltag zu gestalten, Unternehmungen zu planen, an Reisen mitzuwirken
  • Bereitschaft den Kindern ein verlässliches Beziehungsangebot zu machen
  • Hohe kommunikative und soziale Kompetenz
  • Erfahrung in der sozialpädagogischen Arbeit im Bereich der Hilfen zur Erziehung, Erfahrung/Kenntnisse systemischer Sichtweisen
  • Flexibilität, Konfliktfähigkeit, Belastbarkeit
  • Kontinuitätsbereitschaft, Spaß an der Arbeit und Humor
  • Bereitschaft zur Arbeit zu ungünstigen Zeiten, an Feiertagen und Wochenenden, es wird versucht individuelle Wünsche zu Dienstzeiten zu berücksichtigen.
  • Der monatliche Dienstplan wird von der Gruppenleiterin erstellt und mit dem Team abgestimmt.

Wir bieten Ihnen:

  • Die Bezahlung erfolgt der Leistung entsprechend nach einem hauseigenen Entlohnungssystem. Zusätzlich werden die Nachbereitschaften vergütet.
  • ein sympathisches und offenes Team
  • viele Mitgestaltungsmöglichkeiten
  • regelmäßige Teamsitzungen und Supervision
  • Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge
  • HVV-Proficard
  • Nutzung des „Jobrad“ Angebotes

Kontaktdaten für Ihre Bewerbung:

Vereinigung Pestalozzi gem. GmbH
Anke Schlemm
Schillerstraße  43
22767 Hamburg
Telefon: 0157  84468178 (Schlemm) und 0151 42110808 (Kracht)

Bewerbungen per Email bitte an die Adresse:

anke.schlemm@vereinigung-pestalozzi.de
und
jessica.kracht@vereinigung-pestalozzi.de 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

11. März 2019
von Heiko Hansen

Freiplatzmeldung; ab sofort einen freien Platz nach 34 SGB VIII in Lurup

Freiplatzmeldung ab sofort einen freien Plätze  nach

  • 34 SGB VIII

in:

  • Hamburg – Lurup ( für Kinder ab 6* – 18 Jahre)

Sehr geehrte Damen und Herren,
in unseren Familienanalogen Wohngruppen der Vereinigung Pestalozzi gem. GmbH gibt es ab sofort einen freien Platz nach § 34 SGB VIII.
Unsere FAW befinden sich in Lurup und sie können mit Kindern ab 6* Jahren oder älter belegt werden.
Nachfolgend einige erste Informationen zu den Familienanalogen Wohngruppen:

Hamburg Lurup

In Lurup liegen zwei Familienanaloge Wohngruppen in zwei Doppelhaushälften direkt nebeneinander. Jede Wohngruppe mit jeweils 5 Plätzen ist eigenständig und wird von je einer Gruppenleiterin und ihrem Team betreut.

In der FAW in Lurup gibt es einen freien Platz, der für Kinder ab 6* Jahren geeignet ist. In der Wohngruppe leben weitere drei Kinder unter sechs Jahren. Die Gruppe wird auch nur mit vier Plätzen belegt.

Wir freuen uns über Ihre Anfragen. Geben Sie diese Meldung gern auch an interessierte Kollegen*innen des ASD weiter.
Wenn Sie  nähere Informationen benötigen nehmen Sie gern Kontakt auf:
Anke Schlemm, Bereichsleitung Stationäre Hilfen
Tel.: 040 38614812 oder mobil: 015784468178, anke.schlemm@ereinigung-pestalozzi.de
oder
Jessica Kracht, Pädagogische Leitung, Bereichsleitung ambulante Hilfen
Tel.:040 6052949 oder mobil 015142110808, jessica.kracht@vereinigung-pestalozzi.de

Schicken Sie Ihre Anfragen per Mail gern an beide Emailadressen, dann sind wir einheitlich informiert.
Vielen Dank!

Freundliche Grüße,
Anke Schlemm

*nach Absprache ggf. auch jüngere Kinder möglich

20. Dezember 2018
von Heiko Hansen

VP wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Das gesamte Team der Vereinigung Pestalozzi wünscht all seinen Freund*innen, Klient*innen, Gästen und Unterstützer*innen besinnliche Festtage und ein glückliches Neues Jahr.
Wir freuen uns auf 2019 mit Euch/Ihnen.

5. Dezember 2018
von Heiko Hansen

Verabschiedung in den Ruhestand

Im Rahmen einer Feierstunde am 30. November 2018 wurde Manfred Schlemm, langjähriger Geschäftsführer der Vereinigung Pestalozzi, mit wertschätzenden Reden und unterhaltsamen Präsentationen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Auch Jörn Nodorp, seit 1. Dezember 2018 neuer Geschäftsführer der Vereinigung Pestalozzi, dankte seinem Vorgänger stellvertretend für das Team für mehr als 26 Jahre Einsatz und Engagement.
Zusammen mit Jessica Kracht, seit 1. Dezember 2018 zuständig für die pädagogische Leitung, wurde dem Ruheständler ein Abschiedsgeschenk der besonderen Art überreicht. Ein Schlagzeug.
Nach einer kleinen musikalischen Einlage ließ es sich auch Manfred Schlemm nicht nehmen, einige Abschiedsworte an das Publikum zu richten. Dabei bewertete er seine Jahre bei der VP als bereichernd, sinnstiftend und lehrreich. Mit dem Austausch vieler Erlebnisse, mit vielen Wünschen und einem köstlichem Buffet endete ein schöner Nachmittag.
Das Team der Vereinigung Pestalozzi wünscht Manfred Schlemm für seinen neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

4. Dezember 2018
von Heiko Hansen

Wir suchen möglichst ab sofort zwei Pädagogen*innen in zwei Familienanalogen Wohngruppe (FAW)

Wir suchen möglichst ab sofort zwei Pädagogen*innen in zwei Familienanalogen Wohngruppe (FAW) nach 34 SGB VIII für 5 Kinder/Jugendliche in Hamburg –Lurup und Allermöhe.

Tätigkeitsbeschreibung / Aufgaben
Gesucht wird jeweils eine  Betreuer*in Teilzeit für

  • 15 – 20 Stunden pro Woche in Lurup
  • 20-25 Stunden pro Woche in Allermöhe

in jeweils einer Familienanalogen Wohngruppe (FAW) nach §34 SGB VIII für bis zu 5 Kinder/Jugendliche in Hamburg. Zurzeit leben in der FAW  in Lurup 5 Kinder und in Allermöhe 5 Kinder, die dort ihr Zuhause gefunden haben.
Von der/dem Stelleninhaber*in wird erwartet gemeinsam das Leben mit den Kindern in der Familienanalogen Wohngruppe und die vielfältigen Aufgaben des Alltags zu gestalten.
Standort  der Familienanalogen Wohngruppe ist eine Doppel-/Reihenhaushälfte mit Terrasse und Garten in einem ruhigen Wohngebiet in Hamburg Lurup oder Allermöhe. In der Nähe befinden sich die Schulen der Kinder, diverse Einkaufsmöglichkeiten, sowie eine Busstation. Die jeweils andere Doppel-/Reihenhaushälfte wird von einer weiteren Familienanalogen Wohngruppe der Vereinigung Pestalozzi bewohnt.
Im Rahmen von regelmäßigen Teamgesprächen findet ein Austausch mit den Kollegen der FAW, sowie eine Fachberatung durch die Teamleitung des stationären Bereichs der Vereinigung Pestalozzi statt.
Für die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten stehen engagierte Hauswirtschaftskräfte in Teilzeit zur Verfügung.

Anforderungen
Qualifikation als  Sozialpädagog*in (BA, MA oder Dipl.), Dipl. Pädagog*in, Heilerzieher*in/Heilpädagog*in, Heilerziehungspfleger*in oder Erzieher*in

  • Bereitschaft mit den Kindern einen verlässlichen und strukturierten Alltag zu gestalten
  • Bereitschaft, den Kindern ein verlässliches Beziehungsangebot zu machen
  • Hohe kommunikative und soziale Kompetenz
  • Erfahrung in der sozialpädagogischen Arbeit im Bereich der Hilfen zur Erziehung, Erfahrung/Kenntnisse systemischer Sichtweisen
  • Flexibilität, Konfliktfähigkeit, Belastbarkeit
  • Kontinuitätsbereitschaft, Spaß an der Arbeit und Humor
  • Bereitschaft zur Arbeit zu ungünstigen Zeiten, an Feiertagen und Wochenenden, nach Absprache mit den Kollegen

Bezahlung
Die Bezahlung erfolgt der Leistung entsprechend nach einem hauseigenen Entlohnungssystem. Zusätzlich  werden die Nachbereitschaften vergütet.
Es besteht die Möglichkeit der betrieblichen Altersvorsorge und das Abo der HVV Proficard.

Kontaktdaten für Ihre Bewerbung:
Vereinigung Pestalozzi gem. GmbH
Anke Schlemm
Schillerstraße 43
22767 Hamburg
Telefon: 040/38614812
Bewerbungen per Email bitte an die Adresse:
anke.schlemm@vereinigung-pestalozzi.de

 

26. September 2018
von Heiko Hansen

Mitarbeiter*in auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung für Jugendtreff gesucht

Wir, der Jugendtreff  Netzestraße, eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg Lurup sucht ab sofort eine Mitarbeiterin oder Mitarbeiter auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung für zunächst 4 Stunden / Woche am Freitagnachmittag.

Aufgaben:
Betreuung das offenen Treffs
Begleitung bei Ausflügen, Veranstaltungen und Reisen
Lern- und Hausaufgabenunterstützung
Unterstützung bei der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche
Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen
Beratung / Krisenintervention
Projektarbeit im Bereich Gesundheit, Sucht- und Gewaltprävention

Voraussetzungen:
Student im höheren Semester eines pädagogischen Studiengangs oder Ausbildung als Erzieher
Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen
Flexibilität und Kontinuität
Teamfähigkeit, Konflikt- und Kooperationsfähigkeit
Empathie und Geduld
Engagement, Eigeninitiative und Ideen
Interkulturelle Kompetenz
Durchsetzungsvermögen
Kommunikative und soziale Kompetenz
Bereitschaft auch am Wochenende und am Abend zu arbeiten
Frustrationstoleranz und Belastbarkeit

Vergütung:
13 € – 15 € / Stunde (abhängig von der Qualifikation)
Die Basis unserer Arbeit ist ein von Wertschätzung, Toleranz und Akzeptanz geprägtes Menschenbild.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung per Mail bis zum 31.10.2018 an die angegebenen Kontaktdaten:

Vereinigung Pestalozzi gem. GmbH
Jugendtreff Netzestraße
z.Hd. Christina Malliaraki
Netzestraße 33
22547 Hamburg
Email: netzestrasse@vereinigung-pestalozzi.de
Bewerbungen bitte nur per Email.

19. September 2018
von Heiko Hansen

„ZERO“ die FASD-Ausstellung , die es in sich hatte

Vom 12. bis 14. September gastierte die interaktive Ausstellung „Zero!“ im Bürgerhaus Bornheide. Rund 170 Besucher*innen konnten sich dabei umfas­send über Schwangerschaft, Alkohol und FASD (Fetal Alcohol Spec­trum Disorders) – also alle Schädigungen, die ausschließlich durch mütterli­chen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen – informieren.
Nahezu ein Viertel aller werdenden Mütter konsumiert Alkohol. Allein in Deutschland werden jedes Jahr bis zu 10.000 Kinder mit Alkoholschädigungen verschiedener Ausprägung geboren. Diese reichen von ausgeprägten Verhaltens- und Lernstörungen bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen, sowie irreparablen Schädigungen des Zentralen Nervensystems. FASD ist damit die häufigste nichtgenetische Ursache für geistige Behinderungen – und dabei zu hundert Prozent vermeidbar, wenn Frauen in der Schwangerschaft konsequent auf Alkohol verzichten.
Leider ist das Wissen darüber, welche Folgen Alkohol auf das un­geborene Kind haben kann, noch immer gering. Ziel der Ausstellung war es daher, Besucher*innen zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren.
In Zusammenarbeit der Netzwerke connect und lina-net – Schwangerschaft-Kind-Sucht (Sucht.Hamburg gGmbH) star­te­te die Ausstellung am Mittwoch mit einer Auftaktveranstaltung. Thule Möller von Vereinigung Pestalozzi und Koordinatorin von connect begrüßte die Fachkräfte, Irene Ehmke, Referentin bei Sucht.Hamburg, sowie Christiane Geng, Fachamtsleitung im Jugendamt – Altona hielten eine Begrüßungsrede. Anschließend gab Frau Dr. Stephanie Colling, Zentrum für Kindesentwicklung einen umfassenden Einblick in die Thematik FASD. Medial wurde die Ausstellungseröffnung vom NDR begleitet, welcher einen kurzen Beitrag für das Hamburg Journal erstellte.
Im Verlauf der drei Tage besuchten u.a. vier Schulklassen, eine Gruppe von ASD Mitarbeiter*innen, sowie die Gruppe der Stadtteilmütter die Ausstellung. Mitarbeiter*innen von Kompaß, Lukas, Sucht.Hamburg, SPZ und den Straßensozialarbeiter*innen begleiteten durch die Stationen und standen für Fragen zur Verfügung.
Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung füreinander war es möglich die Ausstellung nach Osdorf zu holen. Dafür an dieser Stelle noch einmal einen rechtherzlichen Dank.
Weitere Informationen zur Ausstellung: http://www.wenn-schwanger-dann-zero.de/

5. September 2018
von Heiko Hansen

Wir sind zuständig! – Erfolgreicher Fachtag bringt über 400 Experten zusammen

Im Zusammenschluss verschiedener Träger fand am 29.08.2018 der Fachtag „GemEinsam zuständig! Hinschauen und Handeln für Kinder und ihre psychisch erkrankten Eltern“ auf dem Campus des UKE statt. Die Veranstaltung war schon nach kurzer Zeit ausverkauft und die Organisatoren freuten sich über mehr als 400 Fachleute, die bei bestem Spätsommerwetter in Hamburg zusammenkamen.

Was es bedeutet, als Kind eines psychisch erkrankten Elternteils aufzuwachsen, beschrieb die Schirmherrin und selbst betroffene Prof. Dr. Gesine Schwan sehr anschaulich in ihrer Begrüßungsbotschaft, die via Video in den Hörsaal geschaltet wurde. Danach informierten und vernetzten sich die Teilnehmer aus verschiedensten Fachbereichen in Vorträgen und Workshops und diskutierten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die rege Beteiligung,“ sagt Irina Klotz von der Vereinigung Pestalozzi, eine der Mitorganisatorinnen des Fachtages. „Durch die Veranstaltung sind die Fachleute wieder ein Stück näher zusammen gerückt. Es konnten neue Impulse gesetzt und Ideen zur Verbesserung und Verstetigung der Hilfsangebote skizziert werden. Wir hoffen, dass sich in Zukunft noch mehr Menschen für das Thema zuständig fühlen.“

Mehr Informationen und die Rede von Frau Dr. Schwan finden Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=-vRqTMUxaC0&feature=youtu.be
Pressetext Fachtag GemEinsam zuständig-1

18. Mai 2018
von Heiko Hansen

Ausstellung ZERO im September in Osdorf

Die Vereinigung Pestalozzi freut sich, dass sie mit den Kooperationsnetzwerken connect – Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien und lina-net – Schwangerschaft-Kind-Sucht für drei Tage im September die Ausstellung ZERO zum Thema FASD nach Hamburg Osdorf holen wird.
FASD – eine hundert Prozent vermeidbare Schädigung
Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) bezeichnen die vorgeburtlich entstandene Schädigung eines Kindes durch konsumierten Alkohol während der Schwangerschaft. Viele ahnen, dass die Kombination von Alkohol und Schwangerschaft keine gute ist. Trotzdem trinkt nahezu ein Viertel aller werdenden Mütter Alkohol. Nach heutiger Kenntnis gibt es während der Schwangerschaft keine gesundheitlich unbedenkliche Menge Alkohol. Jedes Jahr werden in Deutschland 2.000 – 10.000 Kinder mit Alkoholschädigungen verschiedener Ausprägung geboren. Diese reichen von ausgeprägten Verhaltens- und Lernstörungen bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen, sowie irreparablen Schädigungen des Zentralen Nervensystems. FASD ist damit die häufigste nicht genetische Ursache für geistige Behinderungen – und dabei zu hundert Prozent vermeidbar, wenn Frauen in der Schwangerschaft konsequent auf Alkohol verzichten.

Die interaktive Ausstellung ist ein neues und einzigartiges Medium, um über die Schwangerschaft, das Phänomen FASD und die Auswirkungen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft zu informieren und zu sensibilisieren. Sie trägt auch zur Prävention bei, da sie sich an Schülerinnen und Schüler richtet, an junge Menschen, weit vor der Phase von Schwangerschaft und Familienplanung. Ein begehbares Kuppelzelt stellt symbolisch die Gebärmutter dar. Im Innenraum werden 40 Wochen Schwangerschaft aus der Perspektive des Kindes durch Sehen, Hören und Fühlen erlebbar. Die Außenhülle illustriert die Lebenswelt der Schwangeren. Zusätzlich gibt es Stationen, die mittels Bild-, Ton- und Filmaufnahmen tiefer in das Thema Schwangerschaft und Auswirkungen des Alkohols einsteigen lässt.
Die Ausstellung  ist für Jugendliche konzipiert und trägt zur Prävention bei, da sie sich an Schülerinnen und Schüler richtet, an junge Menschen, weit vor der Phase von Schwangerschaft und Familienplanung. Die Ausstellung ist jedoch auch für Erwachsene hochinteressant und informativ.
Wann: vom 12 bis 14 September, von 10 bis 16 Uhr
Wo: im Bürgerhaus Bornheide, Bornheide 76 (EG, rotes Haus)
Die Ausstellung ist kostenlos;  Fachkräfte aus dem connect- Netzwerk stehen für Fragen bereit. Nur für Gruppen/Schulklassen ab 15 Personen ist eine vorherige Anmeldung dringend notwendig.
Bei Fragen: koordination@sol-altona.net
Weitere Informationen finden sich unter dem folgenden Link:
http://www.wenn-schwanger-dann-zero.de/3f25d714-c75a-1ec1-ceb2-18833266dbc0