28. August 2019
von Heiko Hansen

Sozialpädagog*in/ Erzieher*in für die Betreuung in einer Krisenwohnung gesucht

Wir suchen:

einen /eine Sozialpädagog*in/ Erzieher*in

für die Betreuung in einer Krisenwohnung  im Umfang von 20-40  Std/Woche

Gesucht wird ab dem 01.10.2019 ein/e Mitarbeiter*in in einem kleinen Team für die Tätigkeit und Weiterentwicklung in einem seit 2010 bestehenden Projekt in Hamburg- Meiendorf. Das Arbeitsfeld umfasst die sozialpädagogische Betreuung eines sozialräumlich orientierten Angebot einer Krisenwohnung/Clearingstelle für Jugendliche im Alter von 16-21 Jahren, die für einen begrenzten Zeitraum, mit dem Ziel der Klärung des Hilfebedarfes, in der Einrichtung untergebracht sind.

Einen weiteren Teil der Tätigkeit umfasst die Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen in unterschiedlichsten Lebenslagen. Sozialräumlich vernetzt stellen Betreuung und Unterbringung der Jugendlichen, sowie Beratung, Elternarbeit sowie die Zusammenarbeit mit den beteiligten Einrichtungen Elemente der Tätigkeit dar.

Die Mitarbeiter*innen des Projektes sind in einem engen Kooperationsverbund mit einer Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Sozialraum und dem Allgemeinen Sozialen Dienst eingebunden. In der Zusammenarbeit wurden für Kinder und Jugendliche Beratungsangebote entwickelt.

Fähigkeiten

  • Kenntnisse im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen und dem daraus resultierenden Verhalten sind von Vorteil
  • Bereitschaft zum selbständigen Arbeiten mit schwierigen Kindern und Jugendlichen
  • Hohe Flexibilität, Bereitschaft auch in den Abendstunden und ggf. in Krisensituationen nachts zu arbeiten (Rufbereitschaften)
  • Fähigkeit sich selber gut zu organisieren und zu strukturieren
  • Motivation eine Projektidee weiter zu führen
  • Kommunikative und soziale Kompetenz
  • Team-, Konflikt- und Kooperationsfähigkeit
  • Flexibilität
  • Frustrationstoleranz

Was bieten wir ihnen:

  • Möglichkeiten der fortlaufenden persönlichen Weiterentwicklung, durch Supervision, Fortbildung
  • Eine berufliche Herausforderung
  • Der Tätigkeit angemessene Vergütung
  • Klare und strukturierte Einarbeitung und Vertretungsregelung
  • Gut eingerichteter Arbeitsplatz
  • Bezuschussung der HVV-Profikarte durch den Arbeitgeber
  • Betriebliche Altersvorsorge

Standort  des ambulanten Teams:

22145 Hamburg

 

Kontaktdaten für Ihre Bewerbung:
Vereinigung Pestalozzi gem. GmbH
z.H. Hanne Homann
Greifenberger Straße
22147 Hamburg

Email:  hanne.homann@vereinigung-pestalozzi.de
Für telefonische Rückfragen erreichen Sie Frau Homann unter der Telefonnummer

040/64553205

28. August 2019
von Heiko Hansen

Sozialpädagog*in für ASP und HzE in Hamburg Osdorf gesucht

Wir suchen ab 01.09. oder später

eine / einen Sozialpädagog*in für mindestens 30 und bis zu 40 Stunden/Woche für die Arbeitsbereiche ambulante Hilfen zur Erziehung und  ambulante Sozialpsychiatrie in unserem Team in Osdorf (deutsch- oder türkisch- oder dari-/farsisprachig)

Zu Ihren Aufgaben zählen Betreuungstätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Ein Bereich ist die sozialpsychiatrische ambulante Betreuung von psychisch belasteten Menschen im Rahmen der Eingliederungshilfe nach §53 ff SGBX II. Das zweite Arbeitsfeld ist der Einsatz im Bereich Hilfen zur Erziehung:  Erziehungsbeistandschaften, sozialpädagogische Familienhilfen und Begleitete Umgänge.

Unser Standort in Osdorf zeichnet sich durch umfassende Angebote verschiedener Hilfen aus. Sozialräumliche Angebote der Jugendhilfe, Begegnungsstätten für psychisch kranke Menschen, ambulante Hilfen zur Erziehung, Begleitete Umgänge und individuelle sozialpsychiatrische Betreuung werden an einem Ort gemeinsam angeboten.

Fähigkeiten

  • Kenntnisse über die verschiedenen psychischen Krankheitsbilder und sozialpsychiatrische Arbeitsweisen sowie Kenntnisse systemischer Arbeit mit Familien sind erwünscht
  • Selbständiges Arbeiten mit belasteten Familien, Kindern und Jugendlichen und das Wissen über deren speziellen Bedarfe
  • Selbständiges Arbeiten mit den Eltern, Müttern und deren Kindern
  • Einfühlungsvermögen
  • Durchsetzungsvermögen und Entscheidungsfreude
  • Kommunikative und soziale Kompetenz
  • Team-, Konflikt- und Kooperationsfähigkeit
  • Netzwerkarbeit und das Wissen um sozialräumliche Orientierung sind von Vorteil, ebenso Kenntnisse im Bereich frühkindlicher Entwicklung
  • Flexibilität
  • Motivations- und Organisationsvermögen
  • Frustrationstoleranz
  • Loyalität
  • Es wird erwartet, dass qualifizierte Berichte, Falldokumentationen, Sachkostenabrechnungen sowie anfallender Schriftverkehr selbstständig gefertigt werden können.

Was bieten wir ihnen:

  • Möglichkeiten der fortlaufenden persönlichen Weiterentwicklung, durch Supervision, Fortbildung, Fachtage und Tagungen
  • Eine berufliche Herausforderung
  • Der Tätigkeit angemessene Vergütung
  • Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Klare und strukturierte Einarbeitung und Vertretungsregelung
  • Eindeutige Stellen- und Aufgabenbeschreibung
  • Gut eingerichteter Arbeitsplatz
  • Bezuschussung der HVV-Profikarte durch den Arbeitgeber
  • Betriebliche Altersvorsorge

Standort des ambulanten Teams:

Bornheide11, 22549 Hamburg

Kontaktdaten für Ihre Bewerbung
Vereinigung Pestalozzi gem. GmbH
z.H. Jessica Kracht
Palmaille 35a
22767 Hamburg

Inhaltliche Nachfragen zur Stelle bitte an die Teamleitung in Osdorf

Heike Biewener

040/80020139

Bewerbung bitte nur per Email  an beide Adressen:

jessica.kracht@vereinigung-pestalozzi.de und

heike.biewener@vereinigung-pestalozzi.de

10. Juli 2019
von Heiko Hansen

Freiplatzmeldung, FAW in 21035 Hamburg ab 15 Jahre

Freiplatzmeldung in einer Familienanalogen Wohngruppen für einen Platz ab sofort

in 21035 Hamburg Allermöhe.

(Jugendliche/Jugendlicher ab 15 Jahre)

Sehr geehrte Damen und Herren,

in unserer Familienanalogen Wohngruppen(FAW) in Allermöhe, der Vereinigung Pestalozzi gem. GmbH ist ab sofort ein Platz frei.

Der Platz kann mit einer/m Jugendlichen von 15-20 Jahren belegt werden.

Nachfolgend einige erste Informationen zu der Familienanalogen Wohngruppe:

In Hamburg Allermöhe liegen zwei Familienanalogen Wohngruppen nebeneinander, in diesem Fall in aneinandergrenzenden Reihenhäusern. Jeder Wohngruppe mit jeweils 5 Plätzen ist eigenständig aber die direkte Nachbarschaft zueinander schafft ebenfalls vielseitige gegenseitige Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag. Auf Grund der Altersstruktur der aktuellen Bewohner*innen von 15 -20 J. m wird ein/e weitere Jugendliche gesucht. Themen der Verselbstständigung, Schullaufbahn/-abschluss und Berufsvorbereitung stehen im Mittelpunkt der Arbeit mit den Bewohner*Innen

Ich freue mich über Ihre Anfragen und stehe Ihnen für telefonische Auskünfte gern zu Verfügung.

Wenn Sie Interesse an einem Platz in dieser kleinen Einheit haben nehmen Sie bitte Kontakt zu mir auf:

Jessica Kracht, pädagogische Leitung Tel: 015142110808 oder 040/6052949, jessica.kracht@vereinigung-pestalozzi.de

29. März 2019
von Heiko Hansen

Vereinigung Pestalozzi übernimmt für eine Übergangsphase die Leitung des Jugendzentrum Rissen

Das JuZ Rissen macht einen Neustart. Bis zur Neuausschreibung bietet die Vereinigung Pestalozzi im Auftrag des Jugendamtes Altona kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche an.
Auch wenn aufgrund eines Einbruches die Räume im blauen Haus derzeit noch nicht genutzt werden können, sind sich alle einig: gemeinsam Spaß haben geht trotzdem.
Für die Übergangszeit werden die Angebote an anderen Orten in Rissen stattfinden. Auch während der bereits lang geplanten Sanierungsarbeiten des Hauses, wird auf alternative Räume im Stadtteil zurückgegriffen. Der ASB Seniorentreff in der Wedeler Landstraße 36 und der Sportverein Rissen im Marschweg 85, stellen dankenswerterweise Räume für die offene Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung.
Die derzeitige Leitung hofft auf viele Ideen und Anregungen der Kinder und Jugendlichen aus dem Viertel. „Zusammen können wir bestimmt ein vielseitiges Programm entwickeln.“ Das Jugendzentrum will vor allem 9 bis 16 Jährige ansprechen.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: thule.moeller@vereinigung-pestalozzi.de

25. März 2019
von Heiko Hansen

Hamburger Spendenparlament unterstützt Kinder aus psychisch belasteten Familien

In der letzten Sitzung des Hamburger Spendenparlaments stellte die Vereinigung Pestalozzi das Projekt „Hummel Hummel KiDS“, eine Kindergruppe- für Kinder seelisch belasteter Eltern, den Parlamentariern vor.
An den fünf Standorten der ambulanten Hilfen, die die Vereinigung Pestalozzi in Hamburg vorhält,  ist besonders der Unterstützungsbedarf der Kinder aus Familien, in denen die Eltern eine psychische Belastung oder Erkrankung aufweisen, deutlich geworden. Hintergrund ist, dass die Forschung davon ausgeht, dass ein Drittel der Bevölkerung im Laufe des Lebens eine psychische Erkrankung entwickelt. Wie hoch die Anzahl derer ist, die Eltern sind, ist nicht gesichert. Schätzungen aus dem Jahr 2008 gehen davon aus, dass in Deutschland etwa 3 Millionen Kinder mindestens einen erkrankten Elternteil haben. Diese Kinder sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt selber im Laufe ihres Lebens eine psychische Erkrankung zu entwickeln und müssen in ihrer Entwicklung durch die Erkrankung der Eltern Einschränkungen hinnehmen.
Die Vereinigung Pestalozzi hat sich dem Thema angenommen und möchte an allen Standorten, an denen ambulante Hilfen angeboten werden, Kindergruppen aufbauen. Ziel dieser Gruppen ist es unter anderem, die Kinder in ihren gesunden Kräften zu stärken und damit präventiv seelischen Erkrankungen oder Beeinträchtigungen bei ihnen vorzubeugen.
An zwei Standorten in Osdorf und in Meiendorf/ Oldenfelde laufen solche Gruppenangebote seit ein paar Jahren bereits erfolgreich.
Die Finanzierung dieser Gruppenarbeit versteht der Staat jedoch nicht als seine Regelaufgabe und so ist die Finanzierung über Spenden angewiesen. Für den Standort Billstedt stellte die Vereinigung Pestalozzi daher einen Antrag beim Hamburger Spendenparlament.
Die Parlamentarier hörten dem Vortrag aufmerksam zu und stimmten einstimmig über den Antrag ab. Die Vereinigung Pestalozzi freut sich, dass sie mit dem Projekt überzeugen konnte und die Finanzierung der Kindergruppe „Hummel Hummel KiDS“ für die Jahre 2019 und 2020 gesichert ist.
An dieser Stelle bedankt sich das Team der Vereinigung Pestalozzi beim Hamburger Spendenparlament und bei allen anderen Förderern, ohne deren finanzielle Unterstützung viele Angebote für Kinder und Jugendliche nicht  hätten umgesetzt werden können. https://vereinigung-pestalozzi.de/ueber-uns/unterstuetzer/

 

20. Dezember 2018
von Heiko Hansen

VP wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Das gesamte Team der Vereinigung Pestalozzi wünscht all seinen Freund*innen, Klient*innen, Gästen und Unterstützer*innen besinnliche Festtage und ein glückliches Neues Jahr.
Wir freuen uns auf 2019 mit Euch/Ihnen.

5. Dezember 2018
von Heiko Hansen

Verabschiedung in den Ruhestand

Im Rahmen einer Feierstunde am 30. November 2018 wurde Manfred Schlemm, langjähriger Geschäftsführer der Vereinigung Pestalozzi, mit wertschätzenden Reden und unterhaltsamen Präsentationen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Auch Jörn Nodorp, seit 1. Dezember 2018 neuer Geschäftsführer der Vereinigung Pestalozzi, dankte seinem Vorgänger stellvertretend für das Team für mehr als 26 Jahre Einsatz und Engagement.
Zusammen mit Jessica Kracht, seit 1. Dezember 2018 zuständig für die pädagogische Leitung, wurde dem Ruheständler ein Abschiedsgeschenk der besonderen Art überreicht. Ein Schlagzeug.
Nach einer kleinen musikalischen Einlage ließ es sich auch Manfred Schlemm nicht nehmen, einige Abschiedsworte an das Publikum zu richten. Dabei bewertete er seine Jahre bei der VP als bereichernd, sinnstiftend und lehrreich. Mit dem Austausch vieler Erlebnisse, mit vielen Wünschen und einem köstlichem Buffet endete ein schöner Nachmittag.
Das Team der Vereinigung Pestalozzi wünscht Manfred Schlemm für seinen neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

19. September 2018
von Heiko Hansen

„ZERO“ die FASD-Ausstellung , die es in sich hatte

Vom 12. bis 14. September gastierte die interaktive Ausstellung „Zero!“ im Bürgerhaus Bornheide. Rund 170 Besucher*innen konnten sich dabei umfas­send über Schwangerschaft, Alkohol und FASD (Fetal Alcohol Spec­trum Disorders) – also alle Schädigungen, die ausschließlich durch mütterli­chen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft entstehen – informieren.
Nahezu ein Viertel aller werdenden Mütter konsumiert Alkohol. Allein in Deutschland werden jedes Jahr bis zu 10.000 Kinder mit Alkoholschädigungen verschiedener Ausprägung geboren. Diese reichen von ausgeprägten Verhaltens- und Lernstörungen bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen, sowie irreparablen Schädigungen des Zentralen Nervensystems. FASD ist damit die häufigste nichtgenetische Ursache für geistige Behinderungen – und dabei zu hundert Prozent vermeidbar, wenn Frauen in der Schwangerschaft konsequent auf Alkohol verzichten.
Leider ist das Wissen darüber, welche Folgen Alkohol auf das un­geborene Kind haben kann, noch immer gering. Ziel der Ausstellung war es daher, Besucher*innen zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren.
In Zusammenarbeit der Netzwerke connect und lina-net – Schwangerschaft-Kind-Sucht (Sucht.Hamburg gGmbH) star­te­te die Ausstellung am Mittwoch mit einer Auftaktveranstaltung. Thule Möller von Vereinigung Pestalozzi und Koordinatorin von connect begrüßte die Fachkräfte, Irene Ehmke, Referentin bei Sucht.Hamburg, sowie Christiane Geng, Fachamtsleitung im Jugendamt – Altona hielten eine Begrüßungsrede. Anschließend gab Frau Dr. Stephanie Colling, Zentrum für Kindesentwicklung einen umfassenden Einblick in die Thematik FASD. Medial wurde die Ausstellungseröffnung vom NDR begleitet, welcher einen kurzen Beitrag für das Hamburg Journal erstellte.
Im Verlauf der drei Tage besuchten u.a. vier Schulklassen, eine Gruppe von ASD Mitarbeiter*innen, sowie die Gruppe der Stadtteilmütter die Ausstellung. Mitarbeiter*innen von Kompaß, Lukas, Sucht.Hamburg, SPZ und den Straßensozialarbeiter*innen begleiteten durch die Stationen und standen für Fragen zur Verfügung.
Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung füreinander war es möglich die Ausstellung nach Osdorf zu holen. Dafür an dieser Stelle noch einmal einen rechtherzlichen Dank.
Weitere Informationen zur Ausstellung: http://www.wenn-schwanger-dann-zero.de/

5. September 2018
von Heiko Hansen

Wir sind zuständig! – Erfolgreicher Fachtag bringt über 400 Experten zusammen

Im Zusammenschluss verschiedener Träger fand am 29.08.2018 der Fachtag „GemEinsam zuständig! Hinschauen und Handeln für Kinder und ihre psychisch erkrankten Eltern“ auf dem Campus des UKE statt. Die Veranstaltung war schon nach kurzer Zeit ausverkauft und die Organisatoren freuten sich über mehr als 400 Fachleute, die bei bestem Spätsommerwetter in Hamburg zusammenkamen.

Was es bedeutet, als Kind eines psychisch erkrankten Elternteils aufzuwachsen, beschrieb die Schirmherrin und selbst betroffene Prof. Dr. Gesine Schwan sehr anschaulich in ihrer Begrüßungsbotschaft, die via Video in den Hörsaal geschaltet wurde. Danach informierten und vernetzten sich die Teilnehmer aus verschiedensten Fachbereichen in Vorträgen und Workshops und diskutierten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse und die rege Beteiligung,“ sagt Irina Klotz von der Vereinigung Pestalozzi, eine der Mitorganisatorinnen des Fachtages. „Durch die Veranstaltung sind die Fachleute wieder ein Stück näher zusammen gerückt. Es konnten neue Impulse gesetzt und Ideen zur Verbesserung und Verstetigung der Hilfsangebote skizziert werden. Wir hoffen, dass sich in Zukunft noch mehr Menschen für das Thema zuständig fühlen.“

Mehr Informationen und die Rede von Frau Dr. Schwan finden Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=-vRqTMUxaC0&feature=youtu.be
Pressetext Fachtag GemEinsam zuständig-1

18. Mai 2018
von Heiko Hansen

Ausstellung ZERO im September in Osdorf

Die Vereinigung Pestalozzi freut sich, dass sie mit den Kooperationsnetzwerken connect – Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien und lina-net – Schwangerschaft-Kind-Sucht für drei Tage im September die Ausstellung ZERO zum Thema FASD nach Hamburg Osdorf holen wird.
FASD – eine hundert Prozent vermeidbare Schädigung
Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) bezeichnen die vorgeburtlich entstandene Schädigung eines Kindes durch konsumierten Alkohol während der Schwangerschaft. Viele ahnen, dass die Kombination von Alkohol und Schwangerschaft keine gute ist. Trotzdem trinkt nahezu ein Viertel aller werdenden Mütter Alkohol. Nach heutiger Kenntnis gibt es während der Schwangerschaft keine gesundheitlich unbedenkliche Menge Alkohol. Jedes Jahr werden in Deutschland 2.000 – 10.000 Kinder mit Alkoholschädigungen verschiedener Ausprägung geboren. Diese reichen von ausgeprägten Verhaltens- und Lernstörungen bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen, sowie irreparablen Schädigungen des Zentralen Nervensystems. FASD ist damit die häufigste nicht genetische Ursache für geistige Behinderungen – und dabei zu hundert Prozent vermeidbar, wenn Frauen in der Schwangerschaft konsequent auf Alkohol verzichten.

Die interaktive Ausstellung ist ein neues und einzigartiges Medium, um über die Schwangerschaft, das Phänomen FASD und die Auswirkungen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft zu informieren und zu sensibilisieren. Sie trägt auch zur Prävention bei, da sie sich an Schülerinnen und Schüler richtet, an junge Menschen, weit vor der Phase von Schwangerschaft und Familienplanung. Ein begehbares Kuppelzelt stellt symbolisch die Gebärmutter dar. Im Innenraum werden 40 Wochen Schwangerschaft aus der Perspektive des Kindes durch Sehen, Hören und Fühlen erlebbar. Die Außenhülle illustriert die Lebenswelt der Schwangeren. Zusätzlich gibt es Stationen, die mittels Bild-, Ton- und Filmaufnahmen tiefer in das Thema Schwangerschaft und Auswirkungen des Alkohols einsteigen lässt.
Die Ausstellung  ist für Jugendliche konzipiert und trägt zur Prävention bei, da sie sich an Schülerinnen und Schüler richtet, an junge Menschen, weit vor der Phase von Schwangerschaft und Familienplanung. Die Ausstellung ist jedoch auch für Erwachsene hochinteressant und informativ.
Wann: vom 12 bis 14 September, von 10 bis 16 Uhr
Wo: im Bürgerhaus Bornheide, Bornheide 76 (EG, rotes Haus)
Die Ausstellung ist kostenlos;  Fachkräfte aus dem connect- Netzwerk stehen für Fragen bereit. Nur für Gruppen/Schulklassen ab 15 Personen ist eine vorherige Anmeldung dringend notwendig.
Bei Fragen: koordination@sol-altona.net
Weitere Informationen finden sich unter dem folgenden Link:
http://www.wenn-schwanger-dann-zero.de/3f25d714-c75a-1ec1-ceb2-18833266dbc0